Festival der Traurigkeit

Seit September 2018 findet das Festival der Traurigkeit dort statt, wo es gewünscht wird.

Das Festival der Traurigkeit ist eine Initiative der niederländischen Regisseurin Margreet Sweerts und mir. Mit dieser Arbeit stellen wir uns dem Idealbild des optimierten Menschen entgegen. Wir schaffen buchstäblich einen Raum für Traurigkeit.

Durch die Zusammenarbeit mit dem gastgebenden Partner (Organisation, Galerie, Theater, Symposium, Kongress) bekommt das „Festival“ stets eine neue Form und neuen Inhalt.

Das Herzstück des Festivals der Traurigkeit ist das Kummerkonzert, um welches ein Rahmenprogramm gestaltet werden kann.

Moeder Aarde

Ein performatives Gleichnis zum Thema Mutter Erde von Margreet Sweerts, Desiree Hammen (Textilkünstlerin) und mir. 

Welches Mutterbild gibt es in unserer Kultur? Wie idealisieren wir die MUTTER, Mutter Erde, Mutter Natur, die lebendige Materie? Wie stehen wir uns zu ihr? Was ist mit unserer eigenen Mutter?

 Jedes “Konzert” ist eine offene Situation, eine Probe für ein Konzert, das nicht stattfinden wird. Es findet jetzt statt. Alte Bilder der archetypischen Mutter werden in Frage gestellt und neue Bilder in Beziehung gesetzt.Wir arbeiten dem was da ist; Stimme, unser Körper, ein Raum …

Rämisch und Fischer

Mit dem Aachener Pianisten Michael Rämisch teile ich die Liebe zur Musik der Spätromantik und Moderne. Wir arbeiten seit dem Sommer 2014 miteinander und gaben im September 2015 unser Debüt mit Liedern von Johannes Brahms, Rebecca Clarke und Benjamin Britten.

Mittlerweile können wir auf eine ganze Reihe an Konzerten zurückblicken und freuen uns auf die Kommenden. Wir haben uns neue spannende Lieder ausgesucht von Hugo Wolf, Gabriel Fauré und Philip Glass.